Bestehende Wände nutzen. Schallreflexionen gezielt verringern.

Schallschutz an der Tiefgarageneinfahrt nachträglich verbessern

Glatte Betonwände an einer Tiefgaragenrampe können Fahrzeuggeräusche reflektieren. Mit nachträglich angebauten LSA-Schallabsorbersteinen aus Holzspanbeton lassen sich geeignete Bestandsflächen schallabsorbierend verkleiden. Entscheidend sind die Geräuschursache, die belegten Flächen und eine fachgerecht geplante Befestigung.

Bild einer Frau, die eine Ruhig-Geste macht

LSA-Steine zur Nachrüstung

Bild eines Schlosses zur Sicherheit

Bestandswand gezielt verkleiden

≡ LSA FÜR BESTEHENDE FLÄCHEN

Wo die Nachrüstung ansetzen kann

LSA-Schallabsorber zur nachträglichen Wandverkleidung

Seitenwände der Rampe

Schallharte Wände können Geräusche mehrfach zurückwerfen. Eine passende LSA-Verkleidung nimmt einen Teil der auftreffenden Schallenergie auf und verringert Reflexionen an den belegten Flächen.

LSA-Schallabsorber zur nachträglichen Wandverkleidung - Lärmschutz beim Rolltor

Einfahrts- und Portalbereich

Welche Wandbereiche sinnvoll sind, hängt von Rampe, Tor und benachbarten Fenstern ab. Die Belegung sollte auf die tatsächlichen Schallwege abgestimmt werden.

LSA-Schallabsorber zur nachträglichen Wandverkleidung- überdeckte Rampe

Überdeckte Rampen

Bei überdeckten Einfahrten können auch Deckenflächen akustisch relevant sein. Eine Überkopfmontage ist gesondert nach Systemvorgaben, Untergrund und Befestigungsnachweisen zu planen.

≡ ABSORPTION IM BESTAND

Beton bleibt.
Die Oberfläche verändert sich.

LSA-Schallabsorbersteine statt neuer freistehender Wand

Leier-Durisol LSA sind Absorberelemente für die nachträgliche Montage auf geeigneten Wänden und Decken. Die offenporige Holzspanbetonoberfläche dient der Schallabsorption; die vorhandene Tragwand bleibt erhalten. Bei einer Tiefgarageneinfahrt ist zu prüfen, ob reflektierter Luftschall das Problem prägt. Direkter Schall durch die Öffnung und Körperschall erfordern gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen.

  • 1

    Geräuschursachen vor der Flächenauswahl erfassen

  • 2

    Tragfähigkeit und Zustand der Bestandswand prüfen

  • 3

    LSA-Typ und Befestigung auf den Standort abstimmen

  • 4

    Wirkung am geschützten Empfangsort bewerten

LSA-Schallabsorber zur nachträglichen Wandverkleidung

≡ VOM BESTAND ZUR NACHRÜSTUNG

Sechs Schritte für Ihre Tiefgarageneinfahrt

1 · Geräusche unterscheiden

Entstehen die Störungen beim Fahren, am Tor oder beim Überrollen von Rinnen? Zeiten, Häufigkeit und betroffene Bereiche dokumentieren. LSA richten sich vor allem gegen Schallreflexionen.

2 · Flächen auswählen

Wände, Portal und gegebenenfalls Decke anhand der Schallwege betrachten. Bei anspruchsvollen Situationen kann eine akustische Fachplanung Umfang und Anordnung der Belegung bestimmen.

3 · Untergrund prüfen

Betonzustand, Beschichtungen, Feuchte und vorhandene Schäden erfassen. Verankerungen benötigen einen geeigneten tragenden Untergrund; Abdichtungen und Bewehrung dürfen nicht ungeplant beschädigt werden.

4 · Befestigung planen

Aktuelle Unterlagen des konkreten LSA-Typs verwenden. Klebung, mechanische Befestigung und deren Kombination sind system- und untergrundabhängig. Wand- und Deckenmontage gesondert betrachten.

5 · Anschlüsse abstimmen

Zusätzliche Aufbauhöhe, Fahrzeugdurchfahrt, Tore, Entwässerung und Wartungszugänge berücksichtigen. Brandschutz und vorhandene Lüftungsflächen in die Planung einbeziehen.

6 · Montage organisieren

Zugang, Arbeitsraum und mögliche Sperrzeiten festlegen. Fachgerechte Montage und Befestigungen dokumentieren; bei Bedarf die akustische Wirkung nach der Ausführung überprüfen.

≡ DIE PASSENDE MASSNAHME

Was LSA leisten – und wo weitere Lösungen nötig sind

LSA-Schallabsorber Verhinderung reflektierter Luftschall

Reflektierter Luftschall

Hier setzt die absorbierende Oberfläche an. Eine ausreichend und sinnvoll belegte Fläche kann Reflexionen vermindern. Ein pauschaler Pegelgewinn an Nachbarfenstern lässt sich daraus nicht ableiten.

LSA-Schallabsorber zur nachträglichen Wandverkleidung - Verhinderung Lärm durch Rolltor

Tor und Entwässerungsrinne

Klappern, Anschlagen oder Überrollgeräusche sollten zusätzlich an der Ursache untersucht werden. Wartung, geeignete Bauteile und konstruktive Maßnahmen sind mit den zuständigen Fachbetrieben abzustimmen.

LSA-Schallabsorber zur nachträglichen Wandverkleidung

Körperschall und Öffnungen

LSA-Verkleidungen ersetzen keine Entkopplung schwingender Bauteile. Auch die offene Einfahrt bleibt ein Schallweg; eine Gesamtbewertung muss direkten und reflektierten Schall unterscheiden.

≡ LEIER-DURISOL LSA

Schallabsorbersteine.
Nachträglich angebaut.

Der Hersteller beschreibt die Durisol-Lärmschutzabsorber für die nachträgliche Montage auf Wänden und Decken. Er nennt unter anderem Formate von 50 × 5 × 25 cm und 50 × 12 × 25 cm. Typ, Oberfläche und Befestigung wählen Sie anhand der aktuellen Produktunterlagen und Ihrer Bestandskonstruktion. Die Bautiefe ist bei engen Rampen besonders zu berücksichtigen. Herstellerinformationen zu Durisol-Lärmschutzabsorbern

LSA-System
Absorbierende Verkleidung

Bestandsfläche
Geeigneten Untergrund prüfen

Befestigung
Typbezogen planen

Lärmschutzwand aus Leier-Durisol an der Eisenbahn
DSI-Holzbetonstein für eine freistehende Lärmschutzwand

≡ PLANUNG UND UNTERLAGEN

Vor der Beauftragung klären

Wirkung und Belegungsfläche

Akustische Produktkennwerte beschreiben Prüfbedingungen. Sie sind keine Zusage für die Geräuschminderung an einer bestimmten Wohnung. Geometrie, Öffnungen und belegte Fläche beeinflussen das Ergebnis.

Montage und Nachweise

Verwenden Sie die Anleitung des gewählten LSA-Produkts. Vorhandene Konstruktion, Verankerung und gegebenenfalls Überkopfmontage müssen dazu passen. Datenblätter und Montageunterlagen

Zustimmung und Budget

Eigentümer beziehungsweise Verwaltung früh einbeziehen. Erforderliche Zustimmungen und baurechtliche Fragen projektbezogen klären. Zum Material gehören Untergrundvorbereitung, Befestigung, Montage und Zugangskosten.

≡ HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen
zur LSA-Nachrüstung

Die wichtigsten Antworten zur nachträglichen schallabsorbierenden Verkleidung einer Tiefgarageneinfahrt.

Ja, geeignete bestehende Wände können mit LSA-Schallabsorbersteinen schallabsorbierend verkleidet werden. Ob dies die störenden Geräusche ausreichend mindert, hängt von deren Ursache und den Schallwegen ab. Untergrund und Befestigung müssen vorab geprüft werden.

Hier werden LSA-Elemente als nachträgliche absorbierende Verkleidung an vorhandenen Wänden betrachtet. Sie dienen der Verringerung von Reflexionen. Eine neue freistehende Tragwand und eine LSA-Nachrüstung sind unterschiedliche Konstruktionen.

Eine pauschale Mindestfläche gibt es für alle Einfahrten nicht. Lage und Umfang der Belegung sollten anhand der reflektierenden Flächen und relevanten Schallwege festgelegt werden. Einzelne kleine Flächen reichen nicht automatisch für das gewünschte Ergebnis.

Der Hersteller beschreibt auch die Montage an Decken. Für eine konkrete Überkopfmontage sind jedoch der passende Produkttyp, die tragfähige Bestandsdecke und nachgewiesene Befestigungen gesondert zu prüfen. Eine Wandbefestigung darf nicht ungeprüft übernommen werden.

Hilfreich sind Fotos, Rampenmaße, Angaben zu Wandmaterial und Beschichtungen, verfügbare Durchfahrtsbreite sowie eine Beschreibung der Geräusche und Nutzungszeiten. Vorhandene Gutachten, Pläne und Informationen zu Tor, Lüftung und Entwässerung ergänzen die Grundlage.

≡ NACHRÜSTUNG ANFRAGEN

Ihre Einfahrt.
Unsere Planungsgrundlage.

LSA-Verkleidung für Ihren Bestand besprechen

Senden Sie Fotos der Tiefgaragenrampe und beschreiben Sie, wann und wo die Geräusche stören. Mit Maßen und Angaben zur vorhandenen Wand lässt sich die technische Anfrage gezielter vorbereiten. Teilen Sie uns auch mit, ob bereits eine akustische Untersuchung oder eine Abstimmung mit der Verwaltung vorliegt.

  • 1

    Standort, Ansprechpartner und Eigentümer beziehungsweise Verwaltung

  • 2

    Fotos, Rampenverlauf und vorhandene Wandflächen

  • 3

    Geräuschursachen, Nutzungszeiten und betroffene Bereiche

  • 4

    Untergrund, Durchfahrtsmaße und vorhandene Unterlagen

LSA-Schallabsorber zur nachträglichen Wandverkleidung