Die richtige Höhe entscheidet.
Eine Lärmschutzwand wirkt nur dann zuverlässig, wenn Höhe, Standort und Länge zur Lärmquelle, zum Gelände und zum geschützten Bereich passen.
≡ LÄRMSCHUTZWAND HÖHE
Als Grundregel sollte die Oberkante der Wand die direkte Höhenaufnahme zwischen Lärmquelle und dem gewünschten Ruhebereich unterbrechen. Dabei zählen nicht nur die absolute Höhe, sondern auch Gelände und Abstände.
Für eine sitzende Person auf der Terrasse kann eine niedrigere Wand genügen als für Fenster im Obergeschoss. Deshalb muss vorab festgelegt werden, welcher Bereich tatsächlich geschützt werden soll.
Steht die Wand nahe an der Lärmquelle, kann sie bei gleicher Höhe wirksamer abschirmen. Böschungen, Gefälle, erhöhte Fahrbahnen oder höher liegende Grundstücke müssen bei der Höhenplanung berücksichtigt werden.
≡ HÖHE UND SCHALLWEG
Die massive Holzbetonwand unterbricht den direkten Schallweg. Ihre absorbierende Oberfläche reduziert zusätzlich Reflexionen – die erforderliche Höhe muss dennoch für jedes Grundstück gesondert betrachtet werden.
Schallweg wirksam unterbrechen
Windlast und Statik berücksichtigen
Geländehöhen exakt aufnehmen
Genehmigung vorab prüfen
≡ EINFLÜSSE AUF DIE WANDHÖHE
Pkw-Reifen, Motoren, Lastwagen und höher liegende Fahrbahnen erzeugen Schall in unterschiedlicher Höhe.
Terrasse, Garten, Erdgeschoss und Obergeschoss erfordern jeweils eine andere Betrachtung der Höhenaufnahme.
Eine Wand nahe an der Lärmquelle nutzt ihre Höhe meist wirksamer als eine gleich hohe Wand weit entfernt davon.
Neue Zeiten bringen neue Gefahren.
Unsere Lärmschutzwand schützt Sie nicht nur vor Lärm
Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des passenden Holzbeton-Systems und bei der Abstimmung von Wandhöhe, Aufbau und örtlicher Situation.
≡ HÄUFIGE FRAGEN
Die Höhe ist wichtig, funktioniert aber nur zusammen mit Wandlänge, Standort, Masse und einer möglichst lückenlosen Ausführung.
Eine allgemeingültige Mindesthöhe gibt es für die akustische Wirkung nicht. Die Oberkante sollte mindestens so liegen, dass die direkte Höhenaufnahme zwischen der maßgeblichen Lärmquelle und dem zu schützenden Bereich unterbrochen wird.
Aufgenommen werden die Höhen von Fahrbahn oder anderer Lärmquelle, Wandstandort und Empfänger. Aus diesen Punkten ergibt sich die Höhenaufnahme. Für anspruchsvolle Vorhaben sollte die Wirkung fachlich berechnet werden.
Nicht unbedingt. Eine Wand kann den Garten und das Erdgeschoss gut abschirmen, während höher liegende Fenster noch direkte Sicht zur Lärmquelle haben. Das Schutzziel muss deshalb vor der Planung feststehen.
Eine größere Höhe kann die Abschirmung verbessern. Gleichzeitig steigen Windlast, statische Anforderungen, Materialaufwand und möglicherweise die genehmigungsrechtlichen Anforderungen. Unnötige Höhe ist daher nicht automatisch die beste Lösung.
Entscheidend ist eine Höhe, die das gewünschte Schutzziel erreicht und zugleich technisch, baurechtlich sowie wirtschaftlich sinnvoll bleibt.
Eine schallabsorbierende Oberfläche ergänzt die geometrische Abschirmung, ersetzt aber keine ausreichende Wandhöhe.
Mit zunehmender Höhe wachsen die Beanspruchungen durch Wind. Fundament, Bewehrung und Wandaufbau müssen deshalb zur geplanten Höhe und zum Standort passen. Höhere Wände sollten nicht ohne statische Betrachtung ausgeführt werden.
Wir unterstützen Sie bei der Planung einer ausreichend hohen und standsicheren Lärmschutzwand.
Sie finden PDFs dazu unter » Technik - Dokumente und Anleitungen
Das lässt sich nicht bundesweit pauschal beantworten. Zulässige Höhen und Abstände richten sich nach Landesrecht, Bebauungsplan und örtlichen Satzungen. Vor dem Bau sollte die zuständige Behörde verbindlich gefragt werden.
≡ WANDHÖHE BESTIMMEN
Die benötigte Höhe lässt sich erst bestimmen, wenn Lärmquelle, möglicher Wandstandort und geschützter Bereich gemeinsam betrachtet werden. Schon kleine Höhenunterschiede im Gelände können verändern, ob die Wand die direkte Höhenaufnahme tatsächlich unterbricht.
Eine Vermessung erfasst deshalb Fahrbahn- beziehungsweise Quellhöhe, Geländeverlauf, Wandabstand sowie die Höhe von Terrasse, Garten oder Fenstern. Aus diesen Angaben wird die notwendige Oberkante abgeleitet. Soll auch ein Obergeschoss geschützt werden, muss dessen deutlich höhere Empfangsposition gesondert berücksichtigt werden.
Die akustisch wünschenswerte Höhe muss anschließend mit Statik und Baurecht abgestimmt werden. Mit wachsender Wandhöhe steigen Windlasten und Anforderungen an Fundament und Bewehrung. Eine seriöse Planung verbindet daher Schallabschirmung, Konstruktion und Genehmigungsfähigkeit.
Fachliche Grundlage: Umweltbundesamt – Straßenverkehrslärm
Höhenaufnahme
Quelle, Wand und Empfänger vermessen
Schutzziel
Garten, Erdgeschoss oder Obergeschoss
Konstruktion
Statik und Genehmigung abstimmen
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