Das Phänomen des Doppelschalls
Sie hören den direkten Lärm und den reflektierten Lärm
≡ LÄRMSCHUTZ - AUCH REFELKTIERTER LÄRM
Hallschall macht sich in leeren oder spärlich ausgestatteten Räumen durch eine schlechte Verständigung von sprechenden Personen in einem oder allen Räumen des Gebäudes bemerkbar. Hallschall entsteht auch im freien, wenn sich z.B. rechts und links neben einer Straße, wenn dort Gebäude mit glatten Wänden oder alte Lärmschwände aus Beton gegenüberstehen. Hallschall erleben Sie auch wenn Sie in einem Tunnel einfahren und plötzlich alles um Sie herum lauter wird und Sie den Nachrichtensprecher aus dem Autoradio kaum noch verstehen können.
Manchmal, bei Rohbaubesichtigungen fällt den Bauherren auf, dass Rohbauten welche aus Holzspanstein- Wänden errichtet wurden gegenüber anderen Rohbauten etwas fehlt.
Der Hallschall fehlt vollständig / 0 db Hallschall
Spätestens ab dieser erlebten Erkenntnis ist den Bauinteressenten klar aus welchem Baustoff ihr neues Gebäude errichtet wird.
Neue Gefahrenquellen erfordern Umdenken.
≡ SCHALLABSORBER
Sie hören den direkten Lärm und den reflektierten Lärm
Sind Ihre Nachbarn zu laut? Sind Sie Musiker und üben jeden Tag Schlagzeug?
Eine Lärmschutzwand könnte die Lösung sein.
Eine Leier-Durisol Lärmschutzwand aus Einzelbausteinen ist kein leichter Sichtschutz. Wir beschreiben hier ein technisches Bauwerk welches hohen Sicherheitserfordernissen im Bereich Standsicherheit bei jeder Witterung, Frostsicher sein und Anprallasten von Fahrzeugen widerstehen kann. Natürlich soll die Wand vor allen Lärmarten schützen, sie schütz aber auch vor Feuer und je nach Ausführung auch vor Invasoren.
Eine fachgerecht erstellte Leier-Durisol Lärmschutzwand erfüllt ihre Funktion mindestens 40 Jahre.

Sie haben eine große Familie mit vielen kleinen Kindern? Wir wünschen es Ihnen nicht, aber nicht alle Menschen tolerieren Lärm von spielenden Kindern. - Und sehen Sie es so, wenn die Kinder mal größer sind, kommen Parties, Moped-Tuning Versuche....
Auch hier dürfen wir aus rechtlichen Gründen wieder nur ein KI-Bild nutzen.

In diesem PDF finden Sie eine detaillierte Arbeitsanweisung.für 325 cm Höhe
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Nach Fertigstellung werden Aufbau, Befestigung und Oberfläche der Lärmschutzwand kontrolliert und die ausgeführten Arbeiten dokumentiert.
Straßenbau
Gewerberäume
Aufenthaltsräume Büroräume
Wohnräume
≡ LÄRMSCHUTZ - SCHALLDÄMMUNG - SCHALLABSORBTION
Eine wirksame Lärmschutzwand muss mehr leisten, als Geräusche lediglich zu „schlucken“. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Schalldämmung, Schallabsorption, ausreichender Wandhöhe und einer vollständig geschlossenen Ausführung. Leier-Durisol Lärmschutzsteine verbinden deshalb einen schweren Betonkern mit offenporigen Holzbetonoberflächen. So wird der Schall sowohl am Durchgang durch die Wand gehindert als auch auf der lärmbelasteten Seite teilweise absorbiert.
Schalldämmung beschreibt, wie stark ein Bauteil die Übertragung von Luftschall von einer Seite auf die andere vermindert. Trifft eine Schallwelle auf eine Wand, wird ihre Energie aufgeteilt: Ein Teil wird zurückgeworfen, ein Teil in der Oberfläche aufgenommen und in sehr geringe Wärmemengen umgewandelt, und ein weiterer Teil kann das Bauteil durchdringen. Für den Schutzbereich hinter der Wand ist vor allem wichtig, dass dieser durchgelassene Anteil möglichst klein bleibt.
Bei einer massiven Lärmschutzwand übernimmt der durchgehende Betonkern den wesentlichen Teil der Schalldämmung. Seine hohe flächenbezogene Masse erschwert es den auftreffenden Luftdruckschwankungen, die Wand in Schwingung zu versetzen. Vereinfacht gilt das aus der Bauakustik bekannte Massegesetz: Mit steigender flächenbezogener Masse nimmt die Luftschalldämmung zu. In der Praxis hängt das Ergebnis zusätzlich von der Frequenz des Geräusches, den Anschlüssen, der Geometrie und der Ausführungsqualität ab.
Schalldämmung begrenzt den Schall, der durch die Wand hindurchtritt. Schallabsorption verringert dagegen den Anteil, der an der Wandoberfläche zur Lärmquelle zurückgeworfen wird. Die grobporige Struktur des mineralisierten Holzbetons lässt Schall in ein verzweigtes Porengefüge eindringen. Durch Reibungs- und Wärmeverluste wird dabei ein Teil der akustischen Energie abgebaut. Das reduziert störende Reflexionen zwischen Wand, Fahrbahn, Gebäuden oder anderen harten Flächen.
Genau darin liegt die Stärke des kombinierten Aufbaus: Der massive, 13 cm starke Betonkern sorgt für die Barrierewirkung; die Holzbetonschalen unterstützen die Absorption. Eine reine leichte Sichtschutzwand kann diese Aufgaben meist nicht in vergleichbarer Weise erfüllen.
Alle drei genannten DSi-Ausführungen werden mit einem 13 cm starken Betonkern hergestellt. Der Unterschied liegt vor allem in der Gesamtstärke und in der Ausbildung der Oberfläche. Die Auswahl sollte deshalb nicht allein nach einem einzelnen Dezibelwert erfolgen, sondern nach Lärmart, Wandhöhe, Statik, Einbausituation, gewünschter Oberflächenwirkung und dem erforderlichen Schutzumfang.
Der DSi 25/13 N ist 25 cm stark und besitzt eine normale, ebene Oberflächengeometrie. Er eignet sich als wirtschaftliche Lösung für einfache bis mittlere Schallschutzaufgaben, etwa an privaten Grundstücksgrenzen oder zur Abschirmung örtlich begrenzter Geräuschquellen. Auch hier bildet der 13 cm starke, bewehrte Betonkern die schalldämmende Masse. Die Holzbetonoberfläche wirkt zusätzlich schallabsorbierend.
Der DSi 25/13 W kombiniert ebenfalls eine Gesamtstärke von 25 cm mit dem 13 cm starken Betonkern, besitzt jedoch eine markant gewellte Oberfläche. Diese schafft eine stärker gegliederte Wandansicht und vergrößert die wirksame Oberflächenstruktur auf der entsprechend ausgerichteten Seite. Der Stein ist eine gute Wahl, wenn neben hoher Schalldämmung auch die absorbierende, reflexionsarme Ausbildung der Lärmseite und eine lebendige optische Gestaltung gefragt sind.
Beim DSi 30/13 W wächst die Gesamtstärke auf 30 cm, während der schalldämmende Betonkern weiterhin 13 cm stark ist. Dadurch stehen stärkere Holzbetonbereiche und eine profilierte Oberfläche zur Verfügung. Diese Variante empfiehlt sich besonders für hochwertige und stark beanspruchte Lärmschutzwände, bei denen Schalldämmung, Schallabsorption, robuste Konstruktion und Gestaltung gemeinsam optimiert werden sollen.
Selbst eine sehr gut dämmende Wand wirkt nur dann, wenn der Schall nicht ungehindert über sie hinweg oder seitlich an ihr vorbeilaufen kann. Hinter der Wand entsteht ein Schallschatten; an der Oberkante werden die Schallwellen jedoch gebeugt. Je deutlicher die Wand die direkte Sichtlinie zwischen Lärmquelle und Empfänger unterbricht, desto günstiger ist in der Regel die Abschirmwirkung. Daher sollte eine Lärmschutzwand möglichst nahe an der Quelle oder am zu schützenden Bereich stehen und ausreichend hoch sowie seitlich lang genug geplant werden.
Ebenso wichtig ist eine lückenlose Konstruktion. Offene Fugen, Spalten am Boden, ungedämmte Tore oder schwache Anschlüsse können das Gesamtergebnis deutlich verschlechtern. Schon kleine Öffnungen sind akustisch problematisch, weil Schall nicht nur geradlinig auf eine Wand trifft, sondern sich über viele Einfallswinkel ausbreitet.
Die Schalldämmung des Wandbauteils darf nicht direkt mit der Pegelminderung am Wohnhaus oder auf der Terrasse gleichgesetzt werden. Der dort messbare Wert hängt von der gesamten Situation ab: Abstand und Höhe der Quelle, Frequenzspektrum, Gelände, Reflexionsflächen, Wandabmessungen und Messpunkt. Eine Pegelabnahme um 10 dB wird vom Menschen näherungsweise als Halbierung der Lautheit wahrgenommen, obwohl die physikalische Schallintensität dabei auf ein Zehntel sinkt. Eine seriöse Prognose für ein konkretes Grundstück erfordert deshalb geometrische Angaben und bei anspruchsvollen Situationen eine schalltechnische Berechnung.
Eine leistungsfähige Lärmschutzwand entsteht nicht durch einen einzelnen Werkstoffeffekt. Der 13 cm starke Betonkern der DSi-Steine erschwert die Schallübertragung; der offenporige Holzbeton vermindert Reflexionen. Für einfache Maßnahmen steht der DSi 25/13 N zur Verfügung. Bei höheren Ansprüchen an Schallschutz, Absorption und Gestaltung bieten sich der gewellte DSi 25/13 W und insbesondere der stärkere DSi 30/13 W an. Die tatsächlich erreichbare Ruhe wird jedoch erst durch die passende Wandhöhe, ausreichende Länge, fachgerechte Statik und eine fugenlose Ausführung bestimmt.
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